Freie Arbeiten

Die bewußten Ideen, die vor 1995 entstanden sind und danach umgesetzt wurden - z. B. Zyklus "Imaginierung" (33 Bilder), "Überwindung" (4 Bilder),
"Der Mensch reduziert..." (10 Bilder) u.s.w. - sind in weiteren freien Arbeiten fortgesetzt worden.


"Sichtwechsel" so bezeichne ich meine Arbeiten, die vor 2004/5 entstanden sind. Sie zeigen die Darstellung der realen Welt im Wechsel zu einer Sicht des Hintergrundes, ausgedrückt in einer Ahnung, dass das Reale keinen Bestand hat und vergänglich ist. Gezeigt ist hier in der Malerei der Hintergrund zu einer erweiterten Entwicklung. Somit heißt "Sichtwechsel" eine Entdeckung des Realen zum Geistigen.




"Stromquelle", Lw., 50 x 20 cm, Acryl, 2017


 
"Strom von Außen nach Innen", Lw., 50 x 20 cm, Acryl, 2017

 


„Implantate für Männer und Frauen“
Acryl auf Lw. 30 x 30 cm, 2015



„Ersatzteile für den Körper“
Acryl auf Lw. 20 x 30 cm, 2015



„Herz implantiert“
Acryl auf Lw. 30 x 30 cm, 2015

Der Dadaismus ist für die Kunst sehr prägend, da er zukunftsweisend ist. Es ist erstaunlich mit welchen medizinischen und technischen Hilfsmitteln
die Menschen mit Behinderungen in der Lage sind, sich zu bewegen und mit deren Hilfe hervorragende Leistungen erbringen können.

Angeregt von diesem erstaunlichen Fortschritt, der durch den Dadaismus bereits vorausgesagt wurde, sind folgende Bilder entstanden.

 


"Geträumte Kinderstadt"
3teilig, 210 x 100 cm, Acryl auf Lw.



Rede BBK „E=mc²“ 01.03.2012

Aus Kreis, Quadrat und Dreieck baut sich die farbenprächtige
„Geträumte Kinderstadt“ von Lidia Barbara Gordon auf – und ein paar Ellipsen haben sich auch darunter gemischt. Vorn ein grünes Ufer mit gelbem Sandstreifen. Dahinter ziehen auf dem dunklen Fluss lang gestreckte Lastkähne dahin, über dem leuchtenden Band der Kaimauer reihen sich im harmonischen Farbspiel neben- und hintereinander Häuser auf, deren spitze und runde Dachhüte etwas Gemütliches, Geborgenheit Vermittelndes haben, deren variierende Fensterreihen mitunter wie neugierige Augen wirken und deren Fassaden in ständiger Bewegung zu sein scheinen. Und dahinter der tiefblaue Himmel mit feinem hellblauem Rand oben … Mit den Augen der Kinder sehen, sich in die frühe Zeit des ständigen Neuerfahrens, des Staunens und der ungetrübten Fantasie zu versetzen und aus dem möglicherweise auch ein wenig wehmütigen Nachempfinden ein künstlerisches Konzept zu entwickeln, hat sich Frau Gordon zum Anliegen gemacht. Eins der Resultate ist diese Stadt, eine Ansicht „von außen“, die eigentlich eine inneren Sicht ist.

Dr. Peter Holzwig



 Wie schon so oft, beschäftigt sich Lidia B. Gordon mit dem Thema Kinder. Ein lebhafter Hintergrund in ungemischten Farben ist aus Schnipseln,
Streifen und Flecken gestaltet. Die Farben sind nicht monochrom nebeneinandergesetzt, sondern getupft, gestrichelt, gespritzt - wie Kinder malen. So muten auch die Zeichnungen an, die ganz zentral in die Bilder geklebt wurden. Zarte, fröhliche Figuren, die in aller Unschuld daherkommen. Lidia B. Gordon sieht Kinder und setzt sie in Beziehung zu ihrer realen Umwelt. Hell und dunkel, unüberschaubar und gleichzeitig auf einfache Formen reduziert ist die reale Umwelt der Kinder. Nichteindeutig, sondern bei aller Fröhlichkeit, die die Bilder ausstrahlen, kompliziert und komplex.


Text Dr. Mariele Koschmieder

Eröffnung der Ausstellung „Das kleine Quadrat 20 x 20 cm“
02. 09. 2010 BBK Düsseldorf

 

Zyklus 10 Bilder "Der Mensch reduziert auf seine Individualität des realen Seins" 2005

"Die XVI. Phalanz"
Acryl auf Lw., 70 x 100 cm
"Starke Versprechung"
Acryl auf Lw., 70 x 100 cm
Imperator Rex
Acryl auf Lw., 70 x 100 cm
"Zeugung des Seins"
Acryl auf Lw., 70 x 100 cm
       

Zyklus 33 Bilder
"Imaginierung"
2000/2001

Er thematisiert die Vorstellungskraft, zielgerichtet auf die verbleibende Zeit des Seins, dargestellt in Form einer Lebensuhr und der Leiter, deren Weg uns freigestellt ist.
Symbolisch sind die Figuren und Linien, welche Lebensfreude und Lebensenergie ausdrücken

"Erfolg"   Wünschen Sie es sich im Hier und Jetzt" "Geh auf eigenen Weg"



"Vogelwunsch" "Vom Verstand weg!" "Steig nicht ein!" "Geh weiter!"